Archiv der Kategorie: Vermischtes

Darth Vader: Die Jedi schlagen zurück

Für Volkswagen war es ein Riesenerfolg: Der Werbespot „The Force”, in dem ein kleiner Junge – als Darth Vader verkleidet – versucht, einen VW Passat mit Hilfe der Macht zu starten. Auch wir haben diesen Spot hier verewigt.

Doch nun drohe VW, so Focus Online, viraler Gegenwind – mit einem ähnlich aufgemachten Spot der Umweltorganisation Greenpeace. Diese veröffentlichte vor wenigen Stunden mit „VW: The Dark Side“ eine inoffizielle Fortsetzung des Original-Videos. Darin treten andere Kinder als Star-Wars-Figuren auf, neben einem Jedi-Ritter auch Meister Yoda, C-3PO, R2D2, Prinzession Leia und Chewbacca. Sie stellen sich Darth Vader mit ihren Laserschwertern entgegen, als er den Passat starten will. Der Bösewicht ruft den Todesstern zu Hilfe, der anschließend die Erde angreift:

Das Video endet mit dem Aufruf „Join the rebellion“ und dem Hinweis auf die Fortsetzung „Episode 2“. Die stellte Greenpeace kurz nach dem ersten Clip ins Netz: Der Todesstern ist mit einem Greenpeace-Banner geschmückt, Darth Vader ergibt sich und die Jedis und alle Verbündeten fangen an zu tanzen:

Das muß man Greenpeace lassen: Die Idee ist ebenso witzig wie der ursprüngliche Spot von VW – und im Grunde sind wir doch alle eher Jedis. Oder?

Nach Harders Liste: Chief Garment Officer entdeckt neue Herausforderungen

Man kann ihm wirklich nicht absprechen, daß er ständig auf der Suche nach Anregungen ist, die uns individuell und als Team voranbringen. In seinem unablässigen Ringen, den „room for improvement” zu verkleinern, ist unser Chief Garment Officer bei den wohl nicht anders als skurril zu nennenden Spielen der Chap Olympiad fündig geworden.

Zur Einführung:

Und hier einige weitere Eindrücke der exzentrischen Spiele:

Wer einmal dabei sein möchte: The Chap Olympiad findet in diesem Jahr am Samstag, dem 16. Juli, ab 12.00 Uhr statt. Adresse: Bedford Square, Bloomsbury, London.

Der Norden gewinnt mit Hennes Herbert-Schmidt-Pokal

Die Ü40- bis Ü55-Ländermannschaftsspieler trafen sich Ostern in Krefeld zum Turnier um den Herbert-Schmidt-Pokal. Mit dabei: Hennes Nationale. Nachfolgend der Bericht des DHB (www.hockey.de):

Hennes Nationale ganz in "HCH"

„28.04.2011 – Zum zweiten Mal nach 2010 wurde der Herbert-Schmidt-Pokal, organisiert von Dirk Wellen, für Ländermannschaften der Ü40 bis Ü55 in Krefeld am Karfreitag und Ostersamstag auf dem Gelände des Crefeldes HTC ausgetragen. Dieses Jahr wurden in zwei Gruppen gespielt. Zum einen die Ü40iger und zum anderen die Ü50iger mit jeweils einem Team aus dem Norden und dem Westen. Die zahlreichen Spieler aus dem Süden und der Mitte Deutschlands wurden den beiden Mannschaft aus dem Norden und Westen zugeordnet.

Die Mannschaften trafen am Freitag zweimal aufeinander, wobei die Ergebnisse ausgeglichen gestaltetet werden konnten. Die Ü40 wurden von Horst Ruoss und die Ü50iger von Peter Kloimstein betreut. Nach einem wunderschönen gemeinsamen Pastaabend im Clubhaus des CHTC folgte am Samstag dann das Endspiel um den Herbert-Schmidt-Pokal, wobei aus den insgesamt 80 Teilnehmern zwei neue Teams aus dem Norden und Westen gebildet wurden.

Konnte sich im vergangenen Jahr der Westen noch klar gegen den Norden durchsetzen, so war es dieses Jahr gerade umgekehrt. Der Norden dominiert die Begegnung und gewann deutlich mit 2:0. Damit wird der Pokal für ein Jahr in Hamburg stehen, den es im kommenden Jahr dann zu verteidigen gilt. Weitere Events im Bereich der Ü40 bis Ü55 sind geplant. So wird eine Mannschaft am vorolympischen Turnier in Southgate (London) Ende Juli teilnehmen.

Der Höhepunkt in diesem Jahr wird dann ein Turnier auf europäischer Ebene in Krefeld parallel zur Europmeisterschaft der Damen und Herren Ende August in Mönchengladbach sein. Interessenten an der Ü40, Ü45, Ü50 und Ü55 können sich auf der Homepage dieser Teams informieren und anmelden.”

What about Eton Fives?

Sollten wir mal – statt Hockey oder in Ergänzung dazu – nach einer anderen sportlichen Zerstreuung suchen: Wie wäre es mit „Eton Fives”?

Bei diesem Spiel geht es darum, einen Ball gegen eine Wand zu schlagen – allerdings ohne Schläger, nur mit der Hand. Es spielen immer zwei gegen zwei in einem dreiseitigen, nach hinten offenen Court. Entstanden ist das Spiel irgendwann im Mittelalter auf den Stufen der Kapelle des Eton College. Da es den Original-Court nur an einer Stelle gab, eben in Eton, hat man später damit begonnen, ihn nachzubauen – inklusive aller Details.

Wenn man sich die ungewöhnliche Konstruktion mit dem sogenannten “Buttress” auf der linken Seite ansieht, kommt einem der Gedanke: Auf so etwas können wirklich nur Engländer kommen.

Der Sport hat aber doch einige Vorteile: Es ist zwar ein schnelles Spiel, man muß aber nicht zu weit laufen. Irgendwo im Abstand von drei bis fünf Metern ist sowieso eine Mauer. Auch braucht man an Ausrüstung so gut wie nichts: Ein paar Sportklamotten, Handschuhe und ein kleiner Ball reichen (unser Chief Garment Officer hat bereits einen Lieferanten identifiziert). Im übrigen ist der Court, einmal gebaut, äußerst pflegeleicht. Kein Rasenmähen, keine Bewässerung, nichts.

All das kommt uns doch durchaus entgegen. Wir könnten kleine Turniere veranstalten, immer zwei gegen zwei, während die übrigen Gin Tonic oder Pimm’s trinken. Und: Wir wären sicher die ersten, die in Deutschland Eton Fives spielen!

(Weitere Informationen: UK Fives Federation)

Was die F.A.Z. nicht wußte

Gestern würdigte die F.A.Z. (Rhein-Main-Zeitung) den Sportlichen Leiter des HC Bad Homburg, Chris Faust. Zu recht, wie wir finden. Über den HCH heißt es: „Das ist ein Verein, der im Leistungshockey noch nie recht in Erscheinung getreten ist, aber derzeit erstaunliche 330 Kinder unter 16 Jahren in seinen Jugendteams hat.”

F.A.Z. (Rhein-Main-Zeitung), 8. Februar 2011

Über die Sache mit dem Leistungshockey wollen wir bis auf weiteres das Mäntelchen des Schweigens decken. Allerdings, lieber Alex Westhoff, wollen wir doch darauf aufmerksam machen, daß der HC Bad Homburg nicht nur mit erstaunlichen 330 Kindern in Erscheinung tritt (womit wir zu den zwanzig, dreißig Hockey-Clubs in Deutschland mit den meisten Kindern gehören dürften!), sondern auch mit der „besten Senioren-Mannschaft im Taunus” (siehe diese Webseite). Daß sie dort auch die einzige ist, erwähnen wir nur, um der Wahrheit die Ehre zu geben, nicht etwa um Wasser in den Wein zu schütten.