Turniersieg „ausgetrunken“ – HCH beim Heinerfest-Turnier, 23./24. Juni 2012

Nur eine Woche nach dem Auftritt bei der HHV-Seniorenrunde in Darmstadt traten wir erneut in der „Wissenschaftsstadt” an. Die Senioren des TEC hatten zum 3. Heinerfest-Turnier geladen. Aufgrund unterschiedlicher Verfügbarkeit spielten wir an den beiden Turniertagen in wechselnder Besetzung – dafür aber (soweit wie möglich) „mixed”.

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg in Darmstadt, Juli 2012
Die Samstags-Truppe: Knut Schaefer, Nicolai Hammersen, Tina Kühnemund, Peter Weigand, Petra Schäkel (hinten von links); Christian Harder mit Nachwuchs, Hennes Jednat, Sven Schreiber mit Nachwuchs (vorne von links)
Senioren des Hockey-Club Bad Homburg in Darmstadt, Juli 2012
Die Sonntags-Truppe: Peter Weigand, Günther Metzner, Andreas Bohn, Nicolai Hammersen, Kay Urban (hinten von links); Tim Ordemann, Christian Harder, Katrin Pichlmüller (vorne von links)

Ob so oder so aufgestellt, das Ganze lief recht erfolgreich für uns. Für die Chronik und vor allem die Tore-Zähler (@ Christian H.) hier die Ergebnisse:

  • StarTEC I vs. HCH 0:8 (6 x Hennes, Petra, Peter)
  • HiTEC vs. HCH 0:2 (Peter, Hennes)
  • Saar05 vs. HCH 2:2 (Christian H., Nicolai)
  • HCH vs. Bensheim 2:0 (Christian H., Nicolai)
  • HCH vs. Kahlenberger HTC 2:2 (Katrin, Tim O.)

Alles in allem drei Siege, zwei Unentschieden und 16:4 Tore. Das bedeutete das „Endspiel” gegen Saar05. Gemeinsam mit den Pink Panthern beschlossen wir aber, das Spiel um den Turniersieg nicht auf dem Platz auszutragen, sondern beim Bier. Über das Ergebnis ist nichts überliefert.

„Champagnerluft“ an der Traisaer Straße – HHV-Senioren-Runde in Darmstadt

Am Abend des 15. Juni fand auf dem Gelände des TEC Darmstadt eine weitere Runde der offiziellen Ü35/Ü40-Turniere für hessische Hockeyvereine statt. Die Senioren des HC Bad Homburg wurden diesmal von Christian Libor, Kay Urban, Norbert Miguletz, Martin Sillich, Peter Weigand und Andreas Bohn vertreten. Der Auftritt dieses erlauchten Kreises machte das gleichzeitig laufende Fußball-EM-Spiel England gegen Schweden zur Nebensache.

Andreas Bohn, Hockey-Club Bad Homburg
Mit drei Toren der Mann des Tages: Andreas Bohn

Im ersten Spiel standen wir den Matadoren vom Kronberger Elternhockey gegenüber, welche sich überraschend routiniert zeigten und uns Nichts schenkten. Wir gingen dennoch als Sieger vom Platz: Ein Schuss von Andreas vom Schusskreisrand markierte das spielentscheidende 1:0. Respekt vor der Leistung auf beiden Seiten führte dann auch zu einer Einladung an einem der kommenden Donnerstage an den Fuss des Altkönigs.

Zurück an der Bar zeigte uns der Turnierplan für einige Minuten als führende Mannschaft, nicht zuletzt auch wegen exzellenter Paraden unseres Torhüters Kay.

Im zweiten Duell mussten wir uns dem jung-dynamischen und äußerst spielstarken Team von TGS Vorwärts Frankfurt stellen und unterlagen dank „Griechen-Taktik” nur knapp mit 2:3. Den ersten HCH-Treffer erzielte Christian mit souveräner Direktabnahme einer Vorlage von Andreas. Vorwärts war nicht ganz glücklich mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, wir umso mehr mit einem donnernden Freistoß von Andreas – zielsicher ins Eck.

Christian Libor, Hockey-Club Bad Homburg
Auch immer für ein Tor gut: Christian Libor

Gut ausdiskutiert, durchanalysiert und laufstark starteten wir ins dritte Spiel gegen Frankfurt 80. Hier erreichten wir ein 1:1-Unentschieden gegen die ehrgeizigen Gastgeber des Freitag-Turniers von September 2011. Andreas brachte erneut seine Freistoß-Qualitäten zur Geltung – seine Turnier-Trefferquote von 100 Prozent stünde auch unseren Hockey-Olympioniken bestens zu Gesicht! Nicht zuletzt Kay verhalf uns durch seinen Einsatz im und vor dem Tor aus mancher Bredouille.

„Anhockeln“ 2012 – HHV-Senioren-Runde in Rüsselsheim

Mit einiger Verspätung kommt hier der Bericht von der Seniorenrunde des Hessischen Hockeyverbands beim Rüsselsheimer RK am Abend des 20. April 2012.

Da uns hierzu jedwede Aufzeichnung fehlt – gerade können wir uns noch an eine knappe Niederlage gegen Hanau und ein Unentschieden gegen Frankfurt 80 erinnern, während das dritte Spiel im Erinnerungsnebel verschwunden ist –, wegen fehlender Aufzeichnung also verweisen wir dankbar auf den Bericht von Willy Schwanke (RRK), den er für die aktuelle Ausgabe von Hockeyplus, den DHB-Newsletter für Vereinsentwicklung, Eltern-, Senioren- u. Freizeithockey, geschrieben hat.

Immerhin enthält dieser Bericht ein Photo, das unseren Einsatz domumentiert:

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg in Rüsselsheim, April 2012
HCH vs. Hanau, Rüsselheim, 20. April 2012

Heroes just for one day – HCH beim 24-Stunden-Turnier in Ludwigsburg, 24./25. März 2012

Die Hymne für unseren Auftritt beim 24-Stunden-Turnier in Ludwigsburg entstand schon 1977: „Heroes” von David Bowie.  Darin heißt es unter anderem: „We can beat them / Just for one day / We can be heroes / Just for one day”. Nichts weniger als das waren wir: Heroes just for one day.

Der Soundtrack für unseren Auftritt in LB

Warum das so ist, davon wollen wir hier kurz berichten. Als etwa im November vergangenen Jahres erstmals von dem 24-Stunden-Turnier des HC Ludwigsburg berichtet wurde, waren die üblichen Verdächtigen schnell dabei, unserer und ihrer eigenen Teilnahme das Wort zu reden. Je näher der Termin jedoch rückte, desto mehr verdrückten sich klammheimlich. Nachdem auch Hinrich in letzter Minute passen mußte, waren wir gerade mal noch vier (Hennes, Tim U., Christian L. und Nicolai). Zum Glück fanden wir in Jesko Hammersen würdigen Ersatz, der zudem unseren Altersdurchschnitt erheblich senkte.

Mit wenigstens einem vollen Auto ging es schließlich am 24. März ins Ländle. Die ersten Eindrücke vom Hockeygeschehen vermittelten Tim das ungute Gefühl, wir würden wohl jedes Spiel zweistellig verlieren – eine Vorahnung, die sich nicht bestätigen sollte, und die Tim uns auch erst am Ende beichtete. Gemeinsam mit unserer Würzburger Torwart-Außenstelle César ging es in das erste Spiel gegen die „Adlertruppe” vom HC Villingen. Wie alle anderen Mannschaften waren auch diese Geflügelten deutlich jünger als wir. Am Ende hieß es 1:3 (Tor: Hennes), ganz achtbar fanden wir. Matthias Marsch fand das wohl auch. Der war nämlich anläßlich seines „1. Geburtstages” mit Heike für ein paar Tage nach Ludwigsburg gefahren, um die Wiedergeburt nach seinem Herzinfarkt zu feiern. Leider konnten wir ihm keinen Sieg präsentieren.

Tim Ulrich, Hockey-Club Bad Homburg
Hatte es nicht leicht: Tim in einer Sinnkrise

Es muß etwa gegen 20.00 Uhr gewesen sein – da begann gerade unser zweites Spiel –, als der Turnierleitung das Pils ausging. Bei einem 24-Stunden-Turnier schon bemerkenswert. Von da ab gab es nur noch Fürstenberg Gold. An sich wäre das keine Erwähnung wert, hätte dieser Umstand nicht Tim, unseren Braumeister (er hasst Gold-Biere), in eine tiefe Krise gestürzt, die er vergeblich zu bekämpfen suchte.

Zurück zum Spiel: Da der Bietigheimer HTC den Weg nach Ludwigsburg nicht fand, spielten wir im zweiten Match gegen eine AllStar-Truppe, die ihrem Namen durchaus gerecht wurde. Nach wackerem Kampf verloren wir 2:4, beide Tore erzielte unser Ludwigsburger Hockeyfreund Horst. Auch dieses Ergebnis kann sich sehen lassen.

Jesko Hammersen, Hockey-Club Bad Homburg
Jesko Hammersen mit der Zahl des Tages: Vier Hammersen-Tore

Nach einigen Stunden der Kontemplation kam unser großer Auftritt morgens um 01:00 Uhr. Offensichtlich ist das unsere Zeit. Vielleicht nicht so sehr die von Tim, aber der hatte ja auch mit der oben beschriebenen Problematik zu kämpfen. Gegen die Jungspunde vom VfB Stuttgart (1. Verbandsliga) erreichten wir zu nächtlicher Stunde ein 5:5-Unentschieden, wobei den Schwaben nur ein 9-Meter, der nach Ablauf der Spielzeit noch ausgeführt werden mußte, zum Ausgleich verhalf. Neben einem Tor von Sven (Horsts Sohn) war dieses Spiel – was die Tore betrifft – das Spiel der Hammersens. Vater Nicolai und Sohn Jesko produzierten die übrigen vier Treffer; jeder traf zweimal und gab für die Tore der anderen Generation die Vorlagen. Nach diesem Auftritt brauchten wir erstmal keinen Schlaf.

Hockey-Club Bad Homburg in Ludwigsburg, März 2012
Da kann auch Tim mal wieder lachen: Jesko, Christian, Hennes und Tim nach dem nächtlichen 5:5 gegen den VfB Stuttgart

Um 02:00 Uhr begann die Sommerzeit, was die Nacht um eine Stunde verkürzte. Wir saßen noch einige Zeit zusammen und freuten uns an unserem letzten Spiel, wie Bilder mit Aufnahmezeiten zwischen 02:30 und 04:00 Uhr belegen. Danach machten wir es uns auf diversen aneinander gereihten Stühlen „gemütlich”, während Tim mehr oder weniger rast- und Pils-los durch die Halle stromerte und den Rest bei dem Versuch fotografierte, eine auch nur annähernd geeignete Ruheposition einzunehmen.

„Bestens erholt” traten wir um 08:00 Uhr morgens gegen die BARocker vom Gastgeber HC Ludwigsburg an. Die Truppe bestand aus Spielern der Regionalliga- und Oberliga-Mannschaften des HCL, wobei die Regionalligisten 2012 sowohl in der Halle wie auch auf dem Feld in die 2. Bundesliga aufgestiegen sind. Das mag genügen, um das Ergebnis von 2:7 zu erklären (Tore: Hennes, Nicolai). Früh mit allen Spielen fertig, konnten wir gegen viertel vor zehn die Rückfahrt antreten. Nach der Besorgung eines „Fahr-Biers” (nur für die Nicht-Fahrer natürlich) gaben wir uns amüsanten Plaudereien unter anderem über Tims musikalische Früherziehung hin, die durch die Bedienung von Klanghölzern und Metallophonen geprägt war. Dabei verging die Zeit wie im Fluge, so dass wir bereits das 12:00-Uhr-Läuten in der Frölingstraße in HG hörten und Tims Besuch des nachmittäglichen Flötenkonzerts seiner Tochter nichts mehr im Wege stand.

Resüme: Hockeymäßig war das nicht unser Turnier, gleichwohl haben wir uns achtbar geschlagen. Ein 24-Stunden-Turnier war mal ein Erlebnis, wobei wir über die eine oder andere Begleiterscheinung der eher unangenehmen Art den Mantel des Schweigens decken. César, Christian L., Hennes, Jesko, Tim U. und Nicolai dürfen sich jedenfalls fortan mit dem Titel „Hero” schmücken. Das „just for one day” mildert diese Auszeichnung in keiner Weise.

Hallen-Heimatturnier in Bad Homburg, 25. Februar 2012

Unser Hallenturnier stand in diesem Jahr anfänglich unter keinem ganz glücklichen Stern. Kurzfristige Absagen von Alzey und Bad Kreuznach dezimierten das Teilnehmerfeld; dafür durfte der Turnierplan gleich dreimal erstellt werden. Am Ende freuten wir uns über den Besuch der German Wanderers, des Offenbacher RV und des SC Idar-Oberstein in der Hochtaunushalle. Zusammen mit unseren beiden Teams gingen also fünf Mannschaften an den Start.

Teilnehmer beim Hallenhockey-Turnier des Hockey-Club Bad Homburg, Februar 2012
Die Turnierteilnehmer 2012: IC Idar-Oberstein (Pink), German Wanderers (Rot), ORV (Weiss) und der HCH (Blau)

Zehn Spiele standen auf dem Programm. Hier für die Annalen die HCH-Ergebnisse:

  • HCH1 vs. ORV   1:3 (Tor: Helen)
  • HCH1 vs. German Wanderers   2:4 (Hennes, Tim)
  • HCH1 vs. SC Idar-Oberstein   2:1 (Tim, Matthias vT)
  • HCH1 vs. HCH2   2:3 (Tim 2, Martin, Tina, Nicolai)
  • HCH2 vs. SC Idar-Oberstein   5:1 (Knut 2, Nicolai 2, Tina)
  • HCH2 vs. German Wanderers   1:5 (Nicolai)
  • HCH2 vs. ORV   1:2 (Knut)
  • HCH2 vs. HCH1   s.o.

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg, Februar 2012
Unscharf, aber erkennbar: Matthias, Tina, Martin, Cesar, Helen, Tim O., Manfred, Hinrich, Christian L. (hinten von links); Hennes, Knut, Nicolai, Tim U., Sven (vorne von links). Und was für schöne Hemden [bis auf Helen ;-)]!
Hier noch einige bildhafte Impressionen:

HCH gegen HCH: Knut und sein Verfolger Matthias (noch in BTHV-Hose)
Gleich viermal HCH – und ein Ball, mit dem so recht gerade keiner etwas anfangen kann.
Unsere beiden Tims: Tim Ordemann und Tim Ulrich.
Tina „angelt“ nach dem Ball.

Alles in allem war es ein „runder” Tag; neben den Spielen stimmte auch die Dritte Halbzeit. Auf ein Neues also in 2013 – dann hoffentlich mit weniger Absagen.

Last but not least: Ein herzlicher Dank an alle Damen, die an der Theke geholfen haben!