What about Eton Fives?

Sollten wir mal – statt Hockey oder in Ergänzung dazu – nach einer anderen sportlichen Zerstreuung suchen: Wie wäre es mit „Eton Fives”?

Bei diesem Spiel geht es darum, einen Ball gegen eine Wand zu schlagen – allerdings ohne Schläger, nur mit der Hand. Es spielen immer zwei gegen zwei in einem dreiseitigen, nach hinten offenen Court. Entstanden ist das Spiel irgendwann im Mittelalter auf den Stufen der Kapelle des Eton College. Da es den Original-Court nur an einer Stelle gab, eben in Eton, hat man später damit begonnen, ihn nachzubauen – inklusive aller Details.

Wenn man sich die ungewöhnliche Konstruktion mit dem sogenannten „Buttress“ auf der linken Seite ansieht, kommt einem der Gedanke: Auf so etwas können wirklich nur Engländer kommen.

Der Sport hat aber doch einige Vorteile: Es ist zwar ein schnelles Spiel, man muß aber nicht zu weit laufen. Irgendwo im Abstand von drei bis fünf Metern ist sowieso eine Mauer. Auch braucht man an Ausrüstung so gut wie nichts: Ein paar Sportklamotten, Handschuhe und ein kleiner Ball reichen (unser Chief Garment Officer hat bereits einen Lieferanten identifiziert). Im übrigen ist der Court, einmal gebaut, äußerst pflegeleicht. Kein Rasenmähen, keine Bewässerung, nichts.

All das kommt uns doch durchaus entgegen. Wir könnten kleine Turniere veranstalten, immer zwei gegen zwei, während die übrigen Gin Tonic oder Pimm’s trinken. Und: Wir wären sicher die ersten, die in Deutschland Eton Fives spielen!

(Weitere Informationen: UK Fives Federation)

4 Gedanken zu „What about Eton Fives?

  1. Bevor hier die Handwerker losgeschickt werden, den Kirdorfer Dom an- und umzubauen, müssen hier erstmal die Planer ran!
    1. Grundlagenermittlung der Religionszugehörigkeit der Spieler
    2. Alternativenprüfung weiterer Lokalitäten
    3. Umweltverträglichkeitsprüfung der Alternativstandorte
    4. Kostenschätzung
    Da die Mehrheit der SpielerInnen keiner Religion angehören werden, schlage ich eine profane Spielstätte vor. Von den drei Standorten Rathauspassage, Homburger Bahnhof und Landgrafen Schloß erscheint nach erster Prüfung der 2. Schloß-Innenhof am besten geeignet. Bei schlechtem Wetter kann das Eingangsvestibül mit der Bronze-Büste des Landgrafen Friedrich mit dem „Silbernen Bein“ genutzt werden.

    1. Gute Idee! Christian (H.) fragte schon, warum wir eigentlich keine Handwerker im Team haben, die uns so einen Court „mal am Wochenende“ bauen können. Grüße, Nicolai

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