„Vivat Colonia!“ – 50 Jahre „Alte 1b“, Jubiläums-Hockey-Turnier des KTHC Rot Weiss, 22./23. August 2009

Unser alter Freund Holger, der mit uns schon oft in Breda/Holland beim Old Style Jazzy Hockey Festival mitgespielt hat, hatte uns zum Jubiläums-Turnier der „Alte 1b” von Rot-Weiss Köln eingeladen. Es sollte ein herrliches Hockey-Fest werden, mit Frei-Kölsch, Live -Musik und herrlichem Wetter. Außerdem konnten wir zum ersten Mal unsere neue Hockeykluft ausführen: Ein Traum in Navy- und Royal-Blau. In der Deutschland-Ausgabe von „Sports Illustrated“ wird unsere Mannschaft als „Sexiest Team Alive“ als Centerfold (1) in der Oktoberausgabe abgebildet werden. Ein Vorabzug des Fotos ist bereits am Schwarzen Brett im Clubhaus ausgehängt.

Eine Turnierregel muss hier noch erwähnt werden, da sie eine wesentliche Rolle im weiteren Geschehen spielte. Steht es nach der regulären Spielzeit Unentschieden, dann kommt es zum Penalty-Schießen mit drei Versuchen für jede Mannschaft von der Mittellinie auf das leere Tor, danach gilt die Golden Goal Regel. Sie werden erstaunt sein, wie schwierig es auch für Profis ist, das Tor zu treffen.

Die Mannschaftsaufstellung:

  • Tor: Kay Urban
  • Verteidigung: Matthias Marsch, Knut Schaefer, Christopher Schlebusch, Holger Lüttgen
  • Mittelfeld: Hennes Jednat, Sven Schaefer, Nicolai Hammersen
  • Angriff: Hinrich Krack, Christian Harder, Manfred Wenzel
HCH Senioren, Köln, August 2009 (hintere Reihe von links nach rechts: Hennes Jednat, Hinrich Krack, Matthias Marsch, Knut Schaefer, Coach PeeWee; vordere Reihe von links nach rechts: Holger Lüttgen, Christopher Schlebusch, Nicolai Hammersen, Kai Urban, Christian Harder, Sven Schaefer, Manfred Wenzel)

Im ersten Spiel gegen Schwarz-Weiß Bonn konnten wir leider unsere „optische“ Überlegenheit nicht in Tore umsetzen. Was im Training noch gelang, den Freistoß vom Schusskreis unter die Latte zu zimmern, funktionierte im Spiel dann nicht mehr. Wenn vorn nichts mehr geht, schlägt´s hinten ein. Und so schlichen wir mit 0:1 vom Platz. Gegen den Wiesbadener WTHC musste dann zwangsläufig eine neue Taktik entwickelt werden, um nicht gnadenlos vom Platz gefegt zu werden. „Alle Mann“ in die eigene Hälfte, Ball halten und dicht machen, ganz selten mal einen vorsichtigen Entlastungsangriff führen. Noch nie ist bei uns eine taktische Variante so erfolgreich gewesen. Die Jungs vom WTHC verzweifelten am Torwart und der dicht gestaffelten Abwehr (2). „Und wenn die Wiesbadener noch eine Stunde lang angegriffen hätten, die hätten kein Tor geschossen!“ (3) Somit stand es 0:0 nach der regulären Spielzeit. Dann schlug die Stunde von Knut Schaefer: Er verwandelte als Einziger von allen sechs Spielern einen Penalty und der Sieg (4) war unser!

Dass wir danach mit 0:3 gegen die „Röhren“ von Rot-Weiß Köln sang- und klanglos untergegangen sind, wen juckt´s? Gegen die „Landmeister“ von Blau-Weiß Köln stand es im ersten Spiel am Sonntag nach einem glänzenden Strafstoßtor (5) von Hennes 1:1 Unentschieden und wieder ging es ins Penalty-Schiessen. In der ersten Dreier-Serie glich wiederum Knut aus, bevor dann Sven mit seinem Golden Goal den Sieg holte. Gegen die M21 aus Köln gelang dann das, was bei einem Röhrchen Sion-Kölsch ständig beschworen wurde, ein „echter“ Sieg mit 2:1 durch ein Feldtor. Für beides zeichnete Nicolai verantwortlich, indem er einen Siebenmeter verwandelte (6) und aus dem Gewühl den Ball im Tor versenkte. Vorher hatte zwar Christian schon die Kugel im Tor untergebracht, aber fair wie wir sind, haben wir das vorausgegangene Fußfoul selbst angezeigt. Das waren dann zwei Niederlagen, zwei Penalty-Siege und ein klassischer Sieg im Feld und somit sieben Punkte und der 8. Platz von zwölf Mannschaften. Sieger wurden die „Bully Bären“ Köln, eine Mannschaft bestückt mit zwei Olympia-Siegern von 1972.

Matthias Marsch

  1. In der ausverkauften September-Ausgabe ist George Clooney mit Heidi Klum in Speedo-Schwimmanzügen als Centerfold abgebildet.
  2. Der Autor hielt sein Versprechen: Kein „Fuß-Foul“!
  3. Originalton Sven Schaefer.
  4. Gloriosa Victoria Colonia – davon werden die AH des HCH noch ihren Enkeln erzählen.
  5. Nationalmannschaftsreif, absolut genau ins rechte obere Tordreieck, es fehlte kein Millimeter!
  6. Für die Nachwelt erhalten auf zwei Fotos.

„Neues Spiel, neues Glück“ – 19. Hallenhockey-Turnier des TSV Ludwigsburg, 21./22. März 2009

Der Bericht unserer diesmal nicht ganz so erfolgreichen Senioren / Live aus Ludwigsburg von Matthias Marsch

Als da waren neue Mitspieler, neue Spielstätte (Sport- und Kulturzentrum Eglosheim, Hermann-Batz-Halle), neue „Location“ für den Turnierabend (Werkcafe), neue Wunderschläger (mit abartigem Vorspann), aber auch neues Glück? Nach den Spielergebnissen wäre eher „Rien ne va plus“ [rjɛ̃nəva’ply; französisch »nichts geht mehr«] angesagt! Das Glück hatte uns verlassen. Denn jedes Mal Sekunden vor Spielende fingen wir uns ein Tor zur Niederlage oder zum Unentschieden ein. Kein einziger Sieg war zu verzeichnen und nur wegen des besseren Torverhältnisses wurden wir Dritter (von vier) in unserer Gruppe AH2 vor den „Allstars“ von der HG Nürnberg und insgesamt Sechste der „Alten Herren“.

Neben den alten oder bereits mehr oder weniger bekannten neuen HCH-Spielern bestritt heuer Bernd Kümpel sein „Jungfern-Turnier“.

Die Mannschaftsaufstellung:

  • Tor: John-Philip Hammersen (1)
  • Verteidigung: Matthias Marsch, Christopher Schlebusch, Bernd Kümpel
  • Mittelfeld: Hennes Jednat
  • Angriff: Hinrich Krack, Nicolai Hammersen
Stehend von links nach rechts: Hinrich Krack, Matthias Marsch, Nicolai Hammersen, Christopher Schlebusch; kniend: Bernd Kümpel (links), Hennes Jednat (rechts); liegend: John-Philip Hammersen

Im ersten Spiel gegen die Nürnberger „Allstars“ konnten wir durch zwei Tore von Hennes und je einem von Hinrich und Nicolai nach einem 0:2 Rückstand auf 3:2 davonziehen, um dann doch noch in den letzten Spielsekunden mit 4:4 Unentschieden vom Platz zu trotten. Wenn Hennes noch seinen Strafstoß verwandelt hätte, dann wäre….?(2) So war es halt eben nicht! Gegen den Hanauer THC führten wir lange Zeit durch ein 9m Tor von Christopher, was zu einer harten Gangart der Hanauer führte.(3) Als alle Homburger auf einen Pfiff des Schiri warteten, nutzten die Hanauer die Situation und versenkten die Kugel zum 2:1 in unserem Tor. Am Sonntag dann das Gleiche gegen Bietigheim, wenigstens schoss Nicolai sein zweites Tor. Im Spiel um den fünften Platz bei den Alten Herren zeigten uns dann die Rot-Weißen aus Wettingen, was eine Harke ist und nagelten uns mit 2:0 an die Hallenwand.

That´s all folks! Aber wartet nur, wenn wir unsere neuen Trikots haben. Dann…!

  1. Jopi ist bekennendes Mitglied des Ton Tauben Klub TTK Sachsenwald Hamburg – dem Heimatclub unseres Ehren-Präsidenten Matthias v. Oppen sen.
  2. tba
  3. tba

13. Ahle-Wurscht-Turnier beim HC Kassel, 24./25. Januar 2009

Druckfrisch ein Bericht direkt von den Spielen aus der Redaktion des Krummstabes. Ihr Reporter ist heute: Matthias Marsch, Fotos: Christopher Schlebusch.

„Im Anfang war die Tat!“ (Johann-Wolfgang v. Goethe, Faust I)

Die in einigen Positionen neu besetzte Mannschaft schrieb die Annalen des HCH Alte Herren Hockey Sports völlig um. Verloren wir in der Vergangenheit regelmäßig unsere ersten Spiele (siehe auch die Berichte über die Vorjahresturniere) so wurde unser Siegeszug diesmal erst im vierten und letzten Spiel am Samstag durch die Potsdamer „Alten Fritzen“ gebremst, und das auch nur mit sehr dubiosen Mitteln. Bernd, unser Leiharbeiter-Torwart aus Kassel beschwerte sich á la Heiner Brand wütend beim Schiedsrichter über die beiden irregulär (Drei-Punkte-Regel) erzielten Tore. Tatsächlich wurden die beiden ersten Treffer der „Alten Fritzen“ im Liegen (1) und nicht im Fliegen geschossen.

Torschützenkönig wurde unser Gentleman-Player Nicolai mit fünf Toren, gefolgt vom Alt-Internationalen in spe Hennes mit drei, sowie Christopher, Hinrich und Knut mit jeweils zwei Toren. Würde man noch die Vorlagen dazu zählen, könnte Hennes die Krone gebühren. Seine „Hundekurven“ auf rechts Außen waren eine Wucht!

Am Sonntag nahm Hennes sich dann seine „verletzungsbedingte“ Auszeit, um pünktlich nach Rüsselsheim zum Turnier seines Sohnes zu kommen. Dafür übernahm Knut erfolgreich die Rolle des Spielertrainers und Hennes gab den Coach von der Auswechselbank. Nach einer Niederlage gegen TB Erlangen folgte zum Abschluss des Turniers ein Sieg gegen den HC Leipzig.

Im Team des Bad Homburger Alte Herren Hockey spielten:

  • Tor: Bernd Bornmann (2)
  • Verteidigung: Matthias Marsch, Christopher Schlebusch, Manfred Wenzel
  • Mittelfeld: Hennes Jednat (Samstag), Knut Schaefer (3)
  • Angriff: Nicolai Hammersen, Hinrich Krack
  • Coach: Hennes Jednat (Sonntag)
  • Spielertrainer: Knut Schaefer
Die Senioren/AHs in Kassel, Ende Januar 2009 (hintere Reihe von links nach rechts: Matthias Marsch, Christopher Schlebusch, Nicolai Hammersen, Knut Schaefer, Hinrich Krack; vordere Reihe von links nach rechts: Hennes Jednat, Bernd Bornmann ("Leihgabe" vom HC Kassel), Manfred Wenzel)

Es folgen die Spielergebnisse, Torschützen und Tore:

  • HCH – Kassel          4:0 – Nicolai (3), Hennes (1)
  • HCH – Göttingen   1:0 – Hennes (1)
  • HCH – Leuna           5:2 – Nicolai (2), Hinrich (1), Hennes (1), Christopher (1)
  • HCH – Potsdam      1:3 – Hinrich (1)
  • HCH – Erlangen      0:3 – NN
  • HCH – Leipzig          3:1 – Knut (2), Christopher (1)

In eigener Sache:

Die Leistungen der Stürmer kann man an den Toren ablesen (4), aber wer berichtet von den Glanztaten der Verteidiger? Nun könnte man ihre Erfolge an der Zahl der Gegentore messen, was aber außer Acht lässt, dass sie von ihrem Mittelfeld und Angriff (Konditionsmängel? Natürlich nicht!) bei Gegenstößen auch mal allein gelassen werden. Beschränken wir uns also daher auf einzelne Glanztaten wie Manni Wenzels auf der Torlinie für den schon geschlagenen Torhüter abgewehrten Schlenzball oder Christophers konsequentes Brett legen auf der linken Außenbahn (5). Bravissimo!!!

Matthias Marsch

  1. Das war natürlich unsere Sichtweise.
  2. Ausgeliehen von Kassel (kein Beitragsflüchtling).
  3. Direkt aus Gran Canaria zu den Spielen am Sonntag eingeflogen.
  4. Dafür werden sie ja auch bezahlt!
  5. Nur einmal hat´s nicht funktioniert, gegen den einen „Alten Fritz“

Ein Bad Homburger Nationalspieler

Auch der HC Bad Homburg hat „seinen“ Nationalspieler. Dazu muß man nur ein wenig um die Ecke denken. Jens George, genannt „Mausi“, hat das Hockeyspielen beim HC Bad Homburg gelernt. Er hat später viele Jahre für den Rüsselsheimer RK und den Club an der Alster in der Bundesliga gespielt. Heute ist er Trainer der 1. Damen von Alster. In einem Artikel in der Welt am Sonntag vom 5. Februar 2006 wird Mausi portraitiert. Unter anderem geht es dabei auch um seine eigene Hockeykarriere und die Anekdote, wie er durch ein kurioses Mißverständnis zu drei Einsätzen in der Nationalmannschaft kam.

Jens George

Nachfolgend ein Auszug aus dem Artikel „Zwischen Hamburg und Haiti“ von Peter Glauche:

„(…) Seine eigene Hockey-Karriere habe eher zufällig begonnen, sagt George. Der HC Bad Homburg suchte per Zeitungsanzeige interessierte Jungs und Mädchen, daraufhin meldeten Mutter Hannelore und Vater Klaus den kleinen Jens probeweise an.

Der stellte sich beim Spiel mit dem Krummstock nicht gerade untalentiert an, fiel aber vor allem durch sein Äußeres auf: ‚Ich war klein, zierlich und hatte zwei große Vorderzähne‘, lacht George und findet es nur logisch, daß ihm der Trainer deshalb den Spitznamen ‚Maus‘ verpaßte. So wird er bis heute in der gesamten Hockey-Szene genannt.

Zum putzigen Aussehen gesellte sich aber schnell eine gewisse Begabung für den Sport. Das bemerkte auch sein damaliger Jugendcoach Berti Rauth, der ihn erst in Homburg förderte und später mit zum Bundesligisten Rüsselsheimer RK nahm. Dort spielte George zehn Jahre lang, bevor er für die letzten zwei Jahre seiner aktiven Laufbahn nach Hamburg zu Alster wechselte.

Für die ganz große Karriere hatte es nicht gereicht, dafür war Georges Freiheitsliebe zu stark ausgeprägt. ‚Es gibt noch etwas anderes im Leben als Hockey‘, hatte er sich damals schon gesagt, aber nicht unbedingt das Studium an der Universität in Frankfurt gemeint: ‚Ich war zwar 19 Semester eingeschrieben, habe aber eigentlich nur drei davon ernsthaft studiert‘, sagt er und erzählt von seiner damaligen Freundin, die ihn an die Leine nahm und zu einer Schreinerlehre überredete. Diese Ausbildung beendete er dann tatsächlich nach zwei Jahren.

Trotz der lockeren Lebensweise schaffte er 1993 den Sprung in die Nationalmannschaft, was er allerdings einer bürokratischen Panne des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) zu verdanken hatte. ‚Ich war schon überrascht, als der DHB mich als 29jährigen zu einer Länderspielreise nach Malaysia einlud, obwohl ein Neuaufbau mit jungen Spielern geplant war‘, sagt George. Da stimmt doch etwas nicht, dachte er und flog dennoch zum Treffpunkt. Nach Malaysia wollte er immer schon.

Mausi im Einsatz für den RRK

George sollte Recht behalten. Beim DHB hatte man die Namen zweier Alster-Spieler verwechselt. Gemeint war der 24jährige Philip Georgi, der längst aufgehört hatte, Hockey zu spielen. Adressiert aber war die Einladung an Jens George.

Es gab ein großes Hallo auf dem Frankfurter Flughafen. Die Teamkameraden, mit großen Sporttaschen und mehreren Hockey-Schlägern ausgestattet, grinsten nur, als sie ihn da stehen sahen, mit seinem kleinen Rucksack, nur einem Schläger, aber mit Taucherbrille und Schnorchel. Eingeladen war nun mal eingeladen, also kam George nicht nur zu einer Fernostreise, sondern auch zu drei Länderspielen. (…)“

„Zehn kleine Spielerlein“ – 18. Hallenhockey-Turnier des TSV Ludwigsburg am 5./6. April 2008

„Acht kleine Spielerlein, die wollten Hockey spiel’n, einer hat die Krätze kriegt, da war’n es nur noch sieben. Sieben kleine Spielerlein, die …. , da war’n es nur noch nur noch sechs.“

Durch krankheits-, arbeits-, urlaubs- oder sonst wie bedingte Absagen traf sich zur Abfahrt nach Ludwigsburg nur ein Häuflein von fünf Spielern, die sich wie in den guten alten Zeiten(1), als Sparen angesagt war, in einen Passat Kombi zwängten. Gut, dass wir keine Torwartausrüstung mitnehmen mussten, TW Kay war auf Golf-Tour in Brandenburg. Bio fuhr direkt mit seinen Mädels von FFM aus.

Die Mannschaftsaufstellung:

  • Tor: Cäsar u.a. (ausgeliehen)
  • Verteidigung: Matthias Marsch, Wilhelm Rousselet,
  • Mittelfeld: Hennes Jednat
  • Angriff: Hinrich Krack, Nicolai Hammersen, Bio Zahn
  • Damen: Elke Zahn und Emilia (Düsseldorf)

Die erste Überraschung brachte der Turnierplan. Acht Mannschaften hatten bei den AH gemeldet, so auch Rot-Weiß Wettingen (Schweiz), die sonst in der Senioren-Klasse gespielt hatten. Im Modus jeder gegen jeden macht das sieben Spiele, glücklicherweise waren es dann doch nur sechs. Das erste Spiel am Samstag ging traditionell mit 0:4 gegen GHT verloren. Im zweiten gegen Bietigheim gelangen Hennes wenigstens 2 Tore zum 2:4, Tendenz steigend. Gegen die HG Nürnberg dann der erste Sieg mit 3:2 mit Toren von Hini, Wilhelm und Hennes. Am Sonntag dann die Klimax mit einem 4:2 gegen TSG Kaiserslautern, Wilhelm, Nicolai (2x) und Hini sorgten für einen unerwarteten Auftakt. Grund: Wir waren am Turnierabend (fast) abstinent geblieben. Gegen die Gastgeber gab es eine unglückliche Niederlage mit 1:2 (Tor: Nicolai), weil ein von Hennes verwandelter Strafstoss wegen „Ziehen“ nicht gegeben wurde. Im letzten Spiel gegen RW Wettingen sah es lange nach einer herben Niederlage aus, bis wir einen 0:3 Rückstand durch zwei Tore von Hennes und je eins von Hini und Uwe (ausgeliehen) noch mit 4:3 gewinnen konnten. Summa summarum war das der „Vierte Platz“.

Eine Begebenheit muss hier noch gewürdigt werden. Bio, der seine Schläger eigentlich an den berühmten Nagel hängen wollte, gelang in seinem „Abschiedsspiel“ ein Traumtor für seine GHT-Truppe: Ein Heber von links außen unter die Latte gegen den Innenpfosten ins Tor. Vivat Bio!(2)

Matthias Marsch

  1. Manni erzählt immer von harten Kerlen aus Homburg, die zu siebt im VW Käfer und zu dritt auf der Horex und einer noch mit dem Fahrrad nach Kassel fuhren (im Winter!?!).
  2. Wenn der Schiri den wegen „Schlagens“ abgepfiffen hätte!!??!!?? Hat er aber nicht, der Schiri war nämlich der große Unparteiische – Hennes!