Darth Vader: Die Jedi schlagen zurück

Für Volkswagen war es ein Riesenerfolg: Der Werbespot „The Force”, in dem ein kleiner Junge – als Darth Vader verkleidet – versucht, einen VW Passat mit Hilfe der Macht zu starten. Auch wir haben diesen Spot hier verewigt.

Doch nun drohe VW, so Focus Online, viraler Gegenwind – mit einem ähnlich aufgemachten Spot der Umweltorganisation Greenpeace. Diese veröffentlichte vor wenigen Stunden mit „VW: The Dark Side“ eine inoffizielle Fortsetzung des Original-Videos. Darin treten andere Kinder als Star-Wars-Figuren auf, neben einem Jedi-Ritter auch Meister Yoda, C-3PO, R2D2, Prinzession Leia und Chewbacca. Sie stellen sich Darth Vader mit ihren Laserschwertern entgegen, als er den Passat starten will. Der Bösewicht ruft den Todesstern zu Hilfe, der anschließend die Erde angreift:

Das Video endet mit dem Aufruf „Join the rebellion“ und dem Hinweis auf die Fortsetzung „Episode 2“. Die stellte Greenpeace kurz nach dem ersten Clip ins Netz: Der Todesstern ist mit einem Greenpeace-Banner geschmückt, Darth Vader ergibt sich und die Jedis und alle Verbündeten fangen an zu tanzen:

Das muß man Greenpeace lassen: Die Idee ist ebenso witzig wie der ursprüngliche Spot von VW – und im Grunde sind wir doch alle eher Jedis. Oder?

Norbert-Armanski-Gedächtnisturnier beim Offenbacher RV, 4./5. Juni 2011

Bad Homburger ertrotzen sich einen 1:0 „End-Spiel-Sieg” gegen Hanau bei drückender Hitze von über 30 Grad Celsius. So lässt sich unser Wochenende auf dem Gelände des ORVin Frankfurt-Fechenheim gut zusammenfassen – über Siege schreiben wir bekanntlich auch am liebsten. Die Offenbacher hatten zu einem zweitätigen Kleinfeld-Turnier auf Naturrasen geladen und gedachten damit ihrem vor zwei Jahren tödlich verunglückten Hockeykameraden Norbert Armanski.

The line-up

Bei hochsommerlichen Temperaturen spielten wir außerdem am Samstag gegen das Bumble Team von den Young Boys Bern1:1 (Kalli mit seinem ersten Tor für uns!!), gegen Bios GHT Global Hockey Travellers 2:3 (beide Tore Hennes) und gegen die (Ost-) Berliner Jungs der SG Rotation Prenzlauer Berg1:3 (wieder Tor Hennes).

Hockey Veteran und Global Hockey Traveller Bio Zahn

Chancen waren ja – wie nicht selten – genug vorhanden, aber der Abschluß wollte nicht so recht klappen. Vielleicht lag es ja auch an dem seit Monaten nicht mehr gewässerten und daher recht ausgetrockneten Feldrasen(sand)platz, an den wir einfach nicht mehr gewohnt sind…

Christian Harder, Hockey-Club Bad Homburg
The one and only: Christian Harder

Etwas besser der Beginn am Sonntag gegen den HC Villingen. In einem lange Zeit ausgeglichenen Spiel verloren wir unglücklich 1:2 (Tor Christian L.). Nach diesem Spiel dann aber der Höhepunkt des Wochenendes: Nicht nur der erste Sieg, sondern auch noch das erste „Penaltytor” für uns durch Tim mit dem ersten verwandelten Schuß vom Kreisrand als Ersatz für die uns zustehende kurze Ecke (schöner Golfschwung übrigens ,-) ).

Fazit: Ergebnisse verbesserungswürdig, aber Spaß gemacht hat’s und die Atmosphäre hat auch gestimmt. Und das ist ja auch nicht ganz unerheblich… Wir denken also: Nächstes Jahr gerne wieder!

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg, Juni 2011
HG in OF: Emrika (Rika), Elke Zahn, Knut Schäfer, Katrin Pichlmüller, Peter Weigand, Günther Metzner, Christian Harder (stehend von links nach rechts); davor: Jutta Biskup, Goalie Fritz Köhler, Hennes Jednat; liegend: Sebastian „Kalli“ Kopf

Für Bad Homburg spielten:

  • Tor: Fritz Köhler (Sa, ausgeliehen), Kay Urban (So)
  • Abwehr: Knut Schäfer (Sa), Günther Metzner (Sa), Sebastian „Kalli“ Kopf (Sa, So), Peter Weigand (Sa, So), Tim Ulrich (So)
  • Mittelfeld: Hennes Jednat (Sa, So)
  • Sturm: Helen Stephens (So), Christian Libor (So), Katrin Pichlmüller (Sa, So), Christian Harder (Sa, So)

Nach Harders Liste: Chief Garment Officer entdeckt neue Herausforderungen

Man kann ihm wirklich nicht absprechen, daß er ständig auf der Suche nach Anregungen ist, die uns individuell und als Team voranbringen. In seinem unablässigen Ringen, den „room for improvement” zu verkleinern, ist unser Chief Garment Officer bei den wohl nicht anders als skurril zu nennenden Spielen der Chap Olympiad fündig geworden.

Zur Einführung:

Und hier einige weitere Eindrücke der exzentrischen Spiele:

Wer einmal dabei sein möchte: The Chap Olympiad findet in diesem Jahr am Samstag, dem 16. Juli, ab 12.00 Uhr statt. Adresse: Bedford Square, Bloomsbury, London.

Das Un-Turnier – Hallenturnier beim TSV Ludwigsburg, 19./20. März 2011

Es gibt Ereignisse, über die berichtet man am besten mit etwas zeitlichem Abstand. Zu diesen zählt, wenngleich der Abstand jetzt vielleicht etwas groß geworden ist, das diesjährige Turnier beim TSV Ludwigsburg.

Alles fing an wie immer: Wir trafen uns vor der Halle in der Frölingstraße und fuhren nach LB (da Günther diesmal nicht dabei war, haben wir dafür unnötig lange gebraucht). Wir verloren das erste Spiel gegen den Bietigheimer HTC, so wie wir auch sonst zumeist die ersten Spiele bei Turnieren verlieren. Auch das zweite Spiel gegen SSV Ulm ging daneben. Ach, wenn es nur das gewesen wäre! Denn danach nahm das Turnier für uns eine traurige Wendung. Vor allem für einen: Matthias. Der kippte wenige Minuten nach dem Spiel gegen Ulm von einer Bank und war bewußtlos. Schnell war klar, daß es sich hier nicht um eine bloße Ohnmacht handelte. Zum Glück war mit unserem alten Mitstreiter Wilhelm Rousselet gleich ein Arzt zur Stelle. Der hatte alle Hände voll zu tun – Herz-Rhythmus-Massage über eine halbe Ewigkeit. Dann kam der Notarzt mit dem ganzen Programm: Defibrillator, Intubation etc. Es waren bange Minuten, denn bei Matthias regte sich lange Zeit wenig bis nichts. Nach seinem Abtransport in die Klinik war für uns das Turnier natürlich gelaufen.

Unser erster Besuch in der Krankenhaus erbrachte erst einmal nichts. Später waren inzwischen Heike und Markus in Ludwigsburg angekommen. Nachdem wir vom Turnierabend gleich nach dem Essen wieder aufgebrochen waren, trafen wir uns mit beiden in der Hotelbar. Dort haben wir noch lange gesessen und gemeinsam gehofft, daß Matthias die Sache gut übersteht. Um es kurz zu machen: Er hat es überstanden. Nach vier Wochen in Ludwigsburg wurde er zunächst nach Frankfurt und später nach Bad Homburg verlegt. So ganz allmählich schmeckt ihm auch wieder sein dunkles Hefeweizen. Matthias, wir sind alle saumäßig froh, daß Du wieder auf dem Damm bist!

Da konnte er schon wieder lachen: Matthias vier Wochen nach seinem Herzinfarkt am Oster-Samstag 2011 in der Frankurter Klinik (man beachte die Farbgebung des Schlafanzugs in den HCH-Farben!)

Um der Chronistenpflicht zu genügen: Am Sonntag haben wir noch zweimal gespielt. Die Ergebnisse sind mit Blick auf Obiges nicht weiter der Rede wert.

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg in Ludwigsburg, März 2011
Was von LB übrig blieb: Hennes Jednat, Katrin Pichlmüller, Knut Schäfer (vorne); Michael Lenthe, Hinrich Krack, Tim Ulrich (Mitte); Nicolai Hammersen, Martin Sillich (hinten). @Chief Garment Officer: Sorry, Christian, für dieses Kleidungs-Kuddelmuddel

Der Norden gewinnt mit Hennes Herbert-Schmidt-Pokal

Die Ü40- bis Ü55-Ländermannschaftsspieler trafen sich Ostern in Krefeld zum Turnier um den Herbert-Schmidt-Pokal. Mit dabei: Hennes Nationale. Nachfolgend der Bericht des DHB (www.hockey.de):

Hennes Nationale ganz in "HCH"

„28.04.2011 – Zum zweiten Mal nach 2010 wurde der Herbert-Schmidt-Pokal, organisiert von Dirk Wellen, für Ländermannschaften der Ü40 bis Ü55 in Krefeld am Karfreitag und Ostersamstag auf dem Gelände des Crefeldes HTC ausgetragen. Dieses Jahr wurden in zwei Gruppen gespielt. Zum einen die Ü40iger und zum anderen die Ü50iger mit jeweils einem Team aus dem Norden und dem Westen. Die zahlreichen Spieler aus dem Süden und der Mitte Deutschlands wurden den beiden Mannschaft aus dem Norden und Westen zugeordnet.

Die Mannschaften trafen am Freitag zweimal aufeinander, wobei die Ergebnisse ausgeglichen gestaltetet werden konnten. Die Ü40 wurden von Horst Ruoss und die Ü50iger von Peter Kloimstein betreut. Nach einem wunderschönen gemeinsamen Pastaabend im Clubhaus des CHTC folgte am Samstag dann das Endspiel um den Herbert-Schmidt-Pokal, wobei aus den insgesamt 80 Teilnehmern zwei neue Teams aus dem Norden und Westen gebildet wurden.

Konnte sich im vergangenen Jahr der Westen noch klar gegen den Norden durchsetzen, so war es dieses Jahr gerade umgekehrt. Der Norden dominiert die Begegnung und gewann deutlich mit 2:0. Damit wird der Pokal für ein Jahr in Hamburg stehen, den es im kommenden Jahr dann zu verteidigen gilt. Weitere Events im Bereich der Ü40 bis Ü55 sind geplant. So wird eine Mannschaft am vorolympischen Turnier in Southgate (London) Ende Juli teilnehmen.

Der Höhepunkt in diesem Jahr wird dann ein Turnier auf europäischer Ebene in Krefeld parallel zur Europmeisterschaft der Damen und Herren Ende August in Mönchengladbach sein. Interessenten an der Ü40, Ü45, Ü50 und Ü55 können sich auf der Homepage dieser Teams informieren und anmelden.”