„Das Warmduscher-Spiel“ – Die HCH-Senioren beim SC Idar-Oberstein, 20. Juni 2010

Um ihren neuen Kunstrasenplatz einzuweihen, hatten uns die Hockey-Senioren des SC Idar-Oberstein zu einem Spiel in ihre Stadt eingeladen. Idar-Oberstein hat – nach eigenem Bekunden – „Weltbedeutung in der Herstellung und im Handel mit Schmuck und Edelsteinen“. Da wurde es natürlich höchste Zeit, dass solch Hockey spielende Rohdiamanten wie die HCH-Senioren mal den nötigen Schliff erhielten.

Angesichts der äußeren Bedingungen hätten wir vielleicht wirklich so etwas wie einen „Schleifer“ gebraucht, um auf Touren zu kommen. 14 Grad kurz vor Sommerbeginn waren nicht gerade dazu angetan, unseren Spielwitz zu fördern. Christian (H.) spielt die meiste Zeit sogar in langer Hose. Das geht ja eigentlich gar nicht.

Was das Spiel betrifft, waren wir gespannt, ob wir es mehrheitlich überhaupt überstehen würden. Es sollte nämlich ein „normales“ Hockeyspiel sein, also elf gegen elf über 70 Minuten. Die meisten von uns konnten sich kaum noch erinnern, wann sie das zum letzten Mal gemacht hatten. Wir sind doch mehr Kleinfeld oder Spiele über 20, 25 Minuten gewohnt. Um es kurz zu machen: Es ging gut. Wir haben sogar 2:1 (Tore: Christian L., Nicolai) gewonnen, wobei wir eine ganze Reihe weiterer guter Möglichkeiten ungenutzt ließen.

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg in Idar-Oberstein, Juni 2010
Gruppenbild mit Dame: der HCH in Idar-Oberstein (hinten von links: Martin Sillich, Matthias Marsch, Nicolai Hammersen, Andreas Bohn, Knut Schäfer, Sebastian Kopf; vorne von links: Kay Urban, Hennes Jednat, Kathrin Pichlmüller, Christian Harder, Manfred Wenzel, Christian Libor; ganz links: Kays Sohn)

Zwei Besonderheiten sollen nicht vergessen werden: Nach längerer Zeit traten wir wieder einmal mit Dame an. Zwar „nur“ eine, aber Kathrin ließ es sich nicht nehmen, uns im „Kleinen Blauen“ zu unterstützen. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung. Außerdem hatten wir einen veritablen Abräumer in der Verteidigung: Kay Urban brachte seinen alten Mitstreiter Sebastian Kopf (Kalli) aus gemeinsamen Kronberger Tagen mit. Es wäre schön, wenn wir auch in Zukunft auf seine Einsätze bauen könnten.

Das Spießbraten-Essen: Man beachte die Getränke-Auswahl!

Nach dem Spiel gab es im Clubhaus des SC das Idar-Obersteiner „Nationalgericht“, den Spießbraten. Bei dieser Gelegenheit konnten wir mit Christian (H.) noch einmal eine denkwürdige Szene kurz vor Ende des Spiels durchgehen, als er allein auf das Tor zulief und nur noch Torwart zu überwinden hatte. Der allerdings wurde, wie Christian feststellte, je näher er kam immer größer. Irgendwann war er zu groß – das Unternehmen scheiterte.

Nachdem ihm ungefähr fünf Mitspieler erläutert hatten, was zu tun ist, wenn man allein (mit Ball versteht sich) auf den Torwart zuläuft, quittierte Christian all die gut gemeinten Ratschläge mit dem Satz des Tages: „Was wollt Ihr eigentlich? Ich war genauso gut wie Hennes, der hat auch kein Tor geschossen.“ Was soll man dazu noch sagen?

Keep on trying, HCH

Gelegentlich brauchen auch die begabtesten Hockeyspieler psychologischen Beistand, wenn sie – unerwartet – doch einmal die Grenzen aufgezeigt bekommen sollten.

Wer könnte da eher helfen als Charlie Brown. Von allen Charlie Browns war er bekanntlich der Charlie Brownste. Was immer er angefaßt hat, funktioniert hat kaum einmal etwas. Seine Baseballmannschaft hat mit ihm als Manager nur ein einziges Mal gewonnen (dieser Sieg wird ihnen zu allem Überfluss sogar noch aberkannt), sein Drachen landet regelmäßig im drachenfressenden Baum. Auch ist nichts darüber bekannt, daß Charlie Browns Zuneigung zu dem kleinen rothaarigen Mädchen jemals erwidert worden wäre.

Aber: Charlie Brown hat niemals aufgegeben. Auch nach der niederschmetterndsten Niederlage hat er sich wieder und wieder auf den Werferhügel gestellt und dem Gegner unerschrocken den Ball entgegengeschleudert. „Keep on trying, Charlie Brown.”

Was bedeutet das für uns, ladies and gents? Keep on trying, HCH!

Eine Hommage an den Torwart

Gemeinhin gelten unter Hockeyspielern Torwarte ebenso wie Linksaußen als „Verrückte“, wobei ihre Verschrobenheit hier nicht klinisch oder psychologisch als Psychose, Neurose, Wahnsinn oder geistige Behinderung zu gelten hat, sondern als liebens- und schätzenswerte Absonderlichkeit. Sie stehen außerhalb der von der Hockey spielenden Gemeinschaft als „normal“ geltenden Norm.

Ist es das regelgerechte Ziel eines jeden Spielers, ob im Sturm oder in der Verteidigung, ob auf dem Feld oder in der Halle, nicht mit der Kugel in körperliche Berührung zu kommen, zumal dies neben Strafen meist auch Schmerzen nach sich ziehen kann, so ist dem Torwart die genau gegenläufige Bewegung zu eigen. Er bietet seinen Körper dem gegnerischen Hockeyspieler geradezu als Trefferfläche an. Selbst seine edelsten Körperteile wie das Haupt nutzt er, um das Einschlagen der Kugel in das Tornetz zu verhindern. Zwingt jeden anderen Spieler der natürliche Reflex (manchmal auch der Verstand), bei hohen Schlenzbällen auf das Tor seinen Kopf einzuziehen, den Körper wegzudrehen, streckt der Torwart das helmbewehrte Haupt, die gepanzerte Brust dem Ball entgegen – ungeachtet der menschlichen Natur, Schmerzen zu vermeiden. Allein ein Treffer auf das Suspensorium wird auch er, der Torwart, nicht klaglos hinnehmen.

Daher gilt es Männer wie Kay Urban, Urgestein des HC Bad Homburg, John-Philip Hammersen, genannt der „Schwarze Ritter von Nürnberg“, Stefan Tribull, den Träger der „Blauen Schienen“, Marc Hufenbecher, vulgo der „Audi“, oder auch Frauen wie Elke Zahn, die Frau mit der „Dreißig“, zu preisen, die getreu der Herbergerschen Devise „Spiele gewinnt man nur, wenn man hinten die Null hält“ (© mit freundlicher Genehmigung des DFB), unserer Mannschaft den notwendigen Rückhalt geben.

Da Torwarte eine sehr rare Spezies unter den Hockeyspielern sind, ist man häufig darauf angewiesen, sich einen von ihnen auszuleihen. Auch diesen Männern – beispielsweise Bernd Bornmann vom HC Kassel – und Frauen (!) sei gedankt. Es gibt tatsächlich auch einen weiblichen Gasttorwart, Patricia Schurhardt (ebenfalls HC Kassel), die es wagte, sich hinter unserer Verteidigung ins Tor zu stellen. „Respekt!“ würde „Bio“ Zahn, Ehemann von Elke, sagen.

Matthias Marsch

Eine Hommage (frz. homme, lat. homo, „Mensch“) ist ein öffentlicher Ehrenerweis gegenüber jemandem oder etwas, meist einer berühmten Person, der man sich verpflichtet fühlt oder die oder das man verehrt. Meist sind die Urheber einer Hommage auch selbst berühmt.

„Torwart gesucht!“ – 20. Hallenhockey-Turnier des TSV Ludwigsburg, 20./21. März 2010

Die Suche nach einem Torwart ist wie die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Keiner war zu greifen, bis Hennes an seinen alten Kumpel Marc, den Vetter von Kai Wenzel, in Ingolstadt dachte und ihn anheuerte. Nur hatte der bis auf Helm und Trikot keine Ausrüstung mehr.

Marc Hufenbecher (leider nicht auf dem Mannschaftsphoto, da schon abgereist)

Da konnten wir von Glück reden, dass wir wenigstens die alten himmelblauen Schienen von Stefan Tribull fanden, die er 1993 beim Mixed-Turnier in München getragen hatte. Dazu gab es noch eine Torwarthose und Rüstung im Fundus aus der Butze sowie ein Suspensorium. Marc zog es allerdings vor, sein eigenes Suspensorium zu tragen, was durchaus verständlich ist.

Die Mannschaftsaufstellung:

  • Tor: Marc Hufenbecher
  • Verteidigung: Andreas Bohn, Matthias Marsch, Martin Sillich
  • Mittelfeld: Hennes Jednat
  • Angriff: Nicolai Hammersen, Hinrich Krack, Christian Libor

Das erste Spiel gegen den Bietigheimer HTC zeigte wieder die alte Homburger Schwäche. Kaum auf dem Platz (1) und es rappelte in unserem Kasten. Wenigstens gelang uns durch Hennes ein Ehrentor zum 1:5 nach einem langen Pass über die Bande des Verteidigers Matthias M. als die Bietigheimer gerade stark aufs Tor drängten. Gegen den SSV Ulm sah es kurze Zeit nach einem Debakel aus. Wieder waren wir die ersten drei Minuten gedanklich noch in der Mittagspause (2) und lagen prompt 0:3 zurück, als ein Ruck durch die Mannschaft ging und wir durch Tore von Nicolai, Christian (3) und einen Neuner von Hennes ausgleichen konnten. Da staunten selbst die Ulmer Jungs, bei denen der mittlere der drei „Schaefer Brothers“ spielte. Aber es dauerte nicht lange und Ulm zog auf 5:3 davon, bis dann kurz vor Spielende durch das zweite Tor von Nicolai der 4:5 Endstand feststand. Gegen den HC Ludwigsburg hielten wir in einem ausgeglichenen Spiel gut mit, konnten durch Tore von Hennes (4) und Nicolai zwischenzeitlich ausgleichen, verloren aber doch noch mit 2:3, weil derselbe Hennes in den letzten Spielsekunden einen Siebenmeter nicht verwandeln konnte.

Am Sonntag kam es dann zum Hessen-Klassiker Hanauer THC vs. HCH. Mit einer starken Leistung der Verteidiger, Andreas, Matthias M. und Martin machten hinten dicht, sowie Christians zweitem Tor und einem verwandelten Neuner von Andreas trennten wir uns „friedlich“ im Rhein-Main-Derby 2:2 Unentschieden. Im Spiel um die „Goldene Annanas“ gegen den Letzten der Gruppe H 1, die Italiener aus Brescia (5), fielen wir zurück in unsere alten Untugenden. Es wurde gefuddelt und gedaddelt, was das Zeug hielt und nicht nur vorne im Sturm, sondern auch hinten in der Verteidigung mit dem Ergebnis, dass beim Gegenstoß der Torwart und der letzte Verteidiger allein gegen Italia stand und wir 2:6 verloren. Da war es kein Trost, dass einer der Fuddler & Daddler – Nicolai – wenigstens noch zwei Tore schoss.

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg in Ludwigsburg, März 2010
Alle Jahre wieder: das Hallenhockey-Turnier des TSV Ludwigsburg. 2010 waren dabei (von links nach rechts): Hinrich Krack, Martin Sillich, Matthias Marsch, Hennes Jednat, Christian Libor, Andreas Bohn, Nicolai Hammersen (und Marc Hufenbecher, s.o.)

Am Turnier-Samstag-Abend in der Brasserie Werkcafe schlug dann die Stunde der Träumer und Fantasten. Bei Prosecco, Riesling Wein und Hefeweizen hatten wir uns die Ergebnisse statistisch so schön getrunken (6), dass wir der „wahre“ Turniersieger zu werden glaubten. Ein Beispiel gefällig: Eliminiert man in der Gaußschen Normalverteilungskurve die Extremwerte unter 5 Prozent und über 95 Prozent, so hätten wir das Spiel gegen Ulm mit 3:2 gewonnen. Nach dieser Regel entfielen nämlich die ersten drei Tore für Ulm, da sie bezogen auf die Spielzeit in der Spanne kleiner 5 Prozent lagen und unser letztes Tor, da es in der Zeitspanne größer 95 Prozent erfolgte.

„QUOD ERAT DEMONSTRANDUM“!

Matthias Marsch

  1. Spielbeginn pünktlich um 10.09h MEZ (Winterzeit).
  2. Spielbeginn laut Spielplan um 13.12h!
  3. Das war Christian L. erstes Tor. Christian H. hatte in Bad Homburg vorgelegt.
  4. Nationalmannschaftsreif, ein Bilderbuch-Heber!
  5. Oder war es doch Villafranca di Verona? Den einen oder anderen Veronesen kannte der Autor noch von den Oster-Turnieren.
  6. Selbst der kleine Fauxpas, der dem Servier-Mädel unterlief, das uns die geistigen Getränke servierte, konnte ihrem strahlenden Lächeln nichts anhaben. Sie bot uns zwei Sorten Weißwein an: Riesling und San Pellegrino! (Klingt wie Pinot Grigio)

Harders Liste

Nach einer Unterbrechung von gut und gerne zwanzig Jahren nahm Christian Harder im März 2009 den Hockeyschläger wieder in die Hand. Zuletzt als Jugendlicher für den TTK Sachsenwald aktiv, bereichert er seitdem das Dasein der HCH-Senioren. Gäbe es bei uns – wie in Unternehmen – eine Auszeichnung für Verbesserungsvorschläge, niemand hätte sie mehr verdient als Christian. Inzwischen ist eine ganze Liste entstanden mit Punkten, die wir uns angelegen sein lassen sollten: Harders Liste.

Christian Harder

Einen Punkt konnte Christian relativ schnell streichen: neue Hemden. Dieser Aufgabe hatten wir uns schon vor seinem Erscheinen angenommen. Und, wie wir mit Erleichterung feststellten, durch Hemden, die wir über Conrad Hasselbach aus England bezogen, zu seiner Zufriedenheit gelöst.

Im Spätsommer 2009 stieß Christian auf sein erstes großes Projekt: das Banks Hockey Festival, ein internationales Hockeyturnier, das seit den Achtzigern jährlich im August von der Barbados Hockey Federation veranstaltet wird. Barbados, wir kommen! Eines Tages … Seit Christian uns den Floh „Barbados” ins Ohr gesetzt hat, sind wir eisern am Geldsammeln: Wer immer für sein Weißbier statt 1,50 Euro 2 Euro bezahlt, der tut dies mit dem Hinweis „für Barbados”.

Und wenn es mit Barbados erst einmal nichts werden sollte, fahren wir eben irgendwann zum World Hockey Festival der Golden Oldies. Zum Beispiel nach Edinburgh. Dort findet das Turnier im Juli 2011 statt. Das könnten wir schaffen.

Turnierreisen sind das eine, eigene Turniere das andere. Auch hier ist Christian bereits gedanklich unterwegs. Neben dem eintätigen Hallenturnier im Winter sollten wir ein (Klein-)Feldturnier im Sommer veranstalten, inklusive Clubabend et cetera.

Was bei Turnieren gelegentlich lästig sein kann, ist die Fahrerei – vor allem, wenn man selbst fahren muß. Mehr als sechs Stunden Rückfahrt vom Wiesn-Turnier, wo wir doch für die Hinfahrt nur dreieinhalb gebraucht hatten, machen

"Unser Bus" (muß nur noch umlackiert werden!)

einfach keinen Spaß. Es sei denn, wir hätten einen Mannschaftsbus. Mit Fahrer, versteht sich. Das passende Modell haben wir anläßlich des Turniers in Köln im August 2009 vor unserem Hotel stehen sein: ein älterer Doppeldecker, den wir sicher für unseren bescheidenen Bedarf ausstatten könnten. Bar, Schlafmöglichkeiten und eine Videoanlage (natürlich nur für Spielanalysen durch Hennes) sollten schon vorhanden sein.

Damit wir bei künftigen Auftritten, gleich ob im In- oder Ausland, ordentlich auftreten, steht die Anschaffung eines Club-Jacket auf Christians Liste ganz oben. Gedacht ist an eine Jacke, wie sie in britischen Colleges oder Sportclubs („Boating Blazers”) anzutreffen ist. Natürlich in unseren Farben. Ein aktuelles Beispiel bietet etwa Hackett („Essential British Kit”) als „College Stripe Jacket”, ein weiteres der Chelsea Farmer’s Club, nur um mal einen Eindruck zu geben. Um an die Hersteller einschlägiger Jacken heranzukommen, steht Christian inzwischen mit dem Präsidenten des Oxford University Boat Club (gegr. „in the early 19th century”) in Kontakt. Die „Dark Blues” nehmen Jahr für Jahr am berühmten Boat Race gegen die „Light Blues” vom Cambridge University Boat Club (gegr. 1828) teil. Beide zusammen tragen also unsere Farben. Jetzt brauchen wir das Ganze nur noch in einer Jacke vereint. Und falls Oxbridge nicht weiterhelfen kann, ist die Henley Royal Regatta (seit 1839) die nächste Adresse.

Daß Christian sich nicht nur um unser Aussehen sorgt, sondern auch um das Ambiente, das uns umgibt, zeigt das Vorhaben, das Clubhaus auszubauen. Gedacht ist an einen ersten Stock auf dem jetzigen Haus – laut Matthias (M.) ist die Statik beim Bau schon entsprechend geplant worden. Wie vorausschauend! Diese „Beletage” sollte einen Club beherbergen, der in jeglicher Hinsicht den Vergleich mit den britischen Gentleman’s Clubs nicht zu scheuen bräuchte. Sorry, Ladies: Gents only!

Wo wir gerade beim Ambiente sind: Es kam ganz plötzlich. Am Donnerstag, dem 25. März 2010, fiel Christian bei etwa der Hälfte seines zweiten Weißbiers auf, dass der Stoff der Eckbank im Clubhaus scheußlich ist. Keine Frage: Er hat recht. Nur, warum hat er für diese Beoachtung so lange gebraucht? Schließlich sitzen wir jeden Donnerstag nach dem Training im Clubhaus. Das Ansinnen „Ich sollte hier vielleicht mal einen neuen Stoff spenden.” hätte er also schon viel früher äußern können. Was zeigt das? Früher oder später entgeht seinem Auge, seinem Sinn für Ästhetik nichts.

Auch technisch gilt es, im Clubhaus aufzurüsten. Es ist einfach kein Zustand, dass wir in Ermangelung eines leistungsfähigen DSL-Anschlusses anläßlich der Hockey-Weltmeisterschaft 2010, die nur noch via Videostream im Internet live zu verfolgen war,  kein Public Viewing veranstalten konnten.

Diese Internetseite übrigens gehört zu den Punkten auf „Harders Liste”, die wir inzwischen erledigen konnten. Als der Chronist im September 2009 den Spielplan für das Wiesn-Turnier beim ASV München herumschickte, hat Christian sogleich sämtliche Namen unserer Turniergegner gegoogelt. Was mußte er feststellen? Die hatten alle eine Webseite! Und dann kam er, der alles in Bewegung bringende Satz: „Will auch ne Website!” Nach regelmäßiger Wiederholung dieses Sehnsuchtswunsches konnten wir nicht mehr wiederstehen.

Lieber Christian, wann immer Dir in Zukunft etwas auffällt: Mach es zu Deinem Projekt! (Hornbach: yippi yaya yippi yippi yaeh)