Hallenhockey-Heimatturnier in Bad Homburg, 23. Februar 2013

Von Christian Harder

Wie auch in den vergangenen Jahren, haben wir es auch in diesem Jahr wieder geschafft, ein Hallenhockey-Turnier in Bad Homburg auszurichten. Wir riefen und sie kamen, diesmal in Form folgender Mannschaften: German Wanderers, Graue Stars Heidelberg, MTV Kronberg, Offenbacher RV und TV Alzey. Zudem stellten wir auch dieses Mal zwei Mannschaften, um unseren inzwischen zahlreich gewordenen Hockey-AHs/Senioren die nötige Spielzeit zu ermöglichen. Trotz einiger Unzulänglichkeiten – Verlegung des Turniers in die (wenig beliebte) Halle in der Frölingstraße, Elternsprechstunde in der gegenüberliegenden Schule (was zu „leichter” Parkplatznot führte) und dem nicht nachlassenden Winter mit fröhlichem Neuschnee – fanden sich alle mit mehr oder weniger vollständigen Teams rechtzeitig ein. Offenbach mit gefühlt zwei Feldmannschaften und die Wanderers + Graue Stars mit gefühlt zusammen einer Hallenmannschaft. Einige der Jungs dürften es über den Tag wohl auf sieben Spiele gebracht haben. Respekt! Über die Langzeitfolgen wollen wir lieber nichts wissen.

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg, Februar 2013
Für den HCH am Start (oder anderweitig im Einsatz): Bio Zahn, Manfred Wenzel (man beachte die Jacke), Matthias v. Tiesenhausen, Martin Sillich, Günther Metzner, Jens Schott, Norbert Miguletz, „Koronarsportler“ Matthias Marsch (hinten v.l.); Hennes Jednat, Katrin Pichlmüller, Christian Harder, Tim Ulrich (was bitte hat das gelbe Leiblichen auf diesem Bild zu suchen?), Petra Schäkel, Hinrich Krack (vorne v.l.)

Fassen wir das Turnier kurz zusammen, kann man Folgendes feststellen: Erstens war es war ein sehr ausgeglichen besetztes Turnier, da jede Mannschaft mit mindestens einem Sieg nach Hause fuhr. Zweitens haben wir uns wieder als gute Gastgeber gezeigt und nicht alles gewonnen ,-). Drittens gab es die üblichen kleineren Scharmützel auf dem Platz in neuen Konstellationen auch dieses Jahr, allerdings vertrug man sich in der Regel nach dem Spiel wieder. Und viertens war Alzey die einzige Mannschaft ohne Niederlage (na ja, die Jungs spielen ja auch ein ganz anständiges Hockey ,-) ).  Insgesamt waren aber wohl alle recht zufrieden mit dem Ablauf, die eine oder andere Mannschaft „drohte” gar ihr erneutes Kommen zu unserem Sommerturnier an. Bis dahin werden wir aber sicher die Schläger noch bei der einen oder anderen Gelegenheit in der Republik gekreuzt haben.

Gespräche am Rande (auch dabei: Tina Kühnemund (2.v.r.), die auf dem Mannschaftsphoto fehlt)
Gespräche am Rande (auch dabei: Tina Kühnemund (2.v.r.), die auf dem Mannschaftsphoto fehlt)

Fazit: Keine Verletzten, nicht unmäßig viel zu viel eingekauft (nicht wahr Elke) und zum Teil sogar gut gespielt.  Prima Turnier!

Ergebnisse HCH „Alpha”:

  • vs. ORV 3:2
  • vs. Graue Stars Heidelberg 1:2
  • vs. German Wanderers 2:1
  • vs. HCH Omega 1:2

Ergebnisse HCH „Omega”:

  • vs. MTV Kronberg 1:3
  • German Wanderers 1:3
  • vs. TV Alzey 2:3
  • vs. HCH Alpha 2:1
Mit den Hockeyfreunden vom TV Alzey (das Photo beweist zudem: Es waren auch - vereinzelt - Torhüter anwesend)
Mit den Hockeyfreunden vom TV Alzey (das Photo beweist zudem: Es waren auch – vereinzelt – Torhüter anwesend)

Für die Chronisten, die Homburger Tore schossen:

Christian (H.): 6 (davon ein lupenreiner Hattrick gegen den ORV und zwei selten gesehene Rückhandheber; und ja, er hat ne Runde ausgegeben ,-) ); Norbert: 2; Martin (S.): 2 (davon ein herrlicher 9m); Hennes: 1 (dazu muss man wissen, dass Hennes heuer Torwart – Spieler mit Torwartrechten – spielte); Petra und Tina: jeweils 1. Diese beiden Treffer sind natürlich besonders erfreulich, bedeuteten sie doch – neben dem 2:1 gegen die Wanderers – die einzigen beiden Damentore des Turniers.

Wo Hilfe gebraucht wird, ist auf sie Verlass!
Wo Hilfe gebraucht wird, ist auf sie Verlass!

Wie immer geht ein besonders herzlicher Dank an alle, die bei der Vorbereitung und neben dem Platz geholfen haben, dass alles gut läuft!

1. Herren des HCH sind wieder am Ball

Der 18. November 2012 darf gerne in die Geschichte eingehen – zumindest in die Club-Geschichte des HC Bad Homburg. Nach Jahren der Abwesenheit gibt es wieder eine 1. Herren-Mannschaft!

Über die Notwendigkeit, den Erwachsenenbereich wieder aufzubauen, ist in den letzten Jahren viel gesprochen worden. Seitens der Senioren haben wir stets betont, dass an einer 1. Herren und 1. Damen auf Dauer kein Weg vorbeiführt, wenn den vielen Kindern und Jugendlichen mittelfristig eine Perspektive im HCH (!) geboten werden soll. Die Kanzlerin würde diesen Weg „alternativlos” nennen – womit sie ausnahmsweise einmal Recht hätte.

Der gestrige Auftakt in die Punktspielrunde der Hallensaison lässt hoffen. Mit zwei deutlichen Siegen – 8:1 gegen TGS Vorwärts Frankfurt (was die Schiedsrichter fälschlicherweise als 7:1 werteten) und 9:1 gegen DHC Wiesbaden – konnten die ersten sechs Punkte eingefahren werden.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben”, heißt es in Hermann Hesses bekanntem Gedicht „Stufen”. Wollen wir hoffen, dass uns dieser Zauber weiter begleitet,  und wir die „Stufen” weiter nach oben klettern.

Den Anfang machten:

1. Herren des Hockey-Club Bad Homburg, November 2012
Gruppenbild mit Fan: Hennes Jednat, Martin Schmitz-Manseck, Nicolai Hammersen, Philipp Cordt, Mark Müller-Jökel, Lukas Fuchs (hinten von links); Schmitz-Manseck jun., Tim Ulrich, Bernhard Colsman, Hendrik Neumann, Jakob Bub (vorne von links); Torwart Nils Kruse

„Izapft os’”: HCH-Senioren beim Wiesn-Turnier 2012

Jetzt, da diese Zeilen geschrieben werden, läuft bereits das 180. Oktoberfest. Zu den seit Monaten unbehandelten Restanten auf dieser Webseite gehört der Bericht vom Wiesn-Turnier anläßlich des 179. Oktoberfests 2012. Bevor wir nun in zwei Tagen erneut gen München aufbrechen, soll die Lücke geschlossen werden (wobei der Artikel in der Chronologie allerdings dort eingeordnet wird, wo er in etwa hätte erscheinen sollen).

Die bislang größte Panne beim Wiesn-Anstich passierte im Jahr 1978. Der damalige Oberbürgermeister Erich Kiesl von der CSU verwechselte die Vokale und rief lauthals „Izapft os‘!” statt des legendären „Ozapft is’” in die Menge. Diese kleine Anekdote passt insoweit zu unserem Münchener Turnier-Erlebnis Ende September 2012, als dass eine bestimmte Mannschaft dazu Anlass gab, unsere Sprach-Kreativität herauszufordern. Aber der Reihe nach.

Am Freitag, dem 28. September, ging es morgens früh nach München. Wie üblich blieb noch Zeit, um im Gasthof zur Post in Unterföhring einen mittäglichen Schweinsbraten zu essen – eine kleine „Grundlage” für das, was folgte. Vom ASV aus ging es mit Bus und U-Bahn zur Wiesn. Irgendwann hatten wir dann auch den Reservierungseingang des Hofbräuzeltes passiert und konnten mit rund 250 bis 300 anderen Hockeyverrückten im gewohnten Block C Platz nehmen.

Alles so nett kariert: Dirndl auf der Wiesn
Alles so nett kariert: Dirndl auf der Wiesn

Bei einigen von uns kommt auf der Wiesn einmal der Punkt, wo es reicht. Zu voll, zu eng, zu laut, und das Bier schmeckt irgendwann auch nicht mehr. So fand sich eine Kohorte (Hennes, Kay, Nicolai, kurzfristig Christian L.) später in der Pfälzer Weinstube in der Münchener Residenz wieder. Die steht schon einmal für andere Getränke! Weitere versprengte Teile (Tim U., Tim O., Sven, Christian L.) zogen von der Wiesn mit der übrigen Hockey-Korona ins Los Bandidos, wo sie vermutlich Caipirinha aus Maßkrügen tranken (Die spinnen, die Bayern!). Letzteres ist zwar nicht belegt, aber gut möglich, schließlich wird, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, „in keiner Münchner Kneipe (…) so hemmungslos gefeiert wie im Los Bandidos”.

Zum Hockeygeschehen am Samstag: Wir spielten gegen die Wildschweinrotte vom Düsseldorfer HC (leider ohne unseren früheren Mitstreiter Christopher Schlebusch) 0:2, gewannen (erstmalig und verdient!) gegen die Bierkids 3:2 (astreiner Hattrick von Christian L.) und unterlagen gegen die Dreißigjährigen von Hellos Grill (Mannheimer HC) achtbar mit 2:4 (Tore: Christian, Hennes).

Hockey-Club Bad Homburg Senioren in München, September 2012
HCH-Senioren beim ASV, September 2012: Tim Ulrich, Christian Libor, Hennes Jednat, Nicolai Hammersen, Tim Ordemann, Kay Urban, Knut Schaefer (Sven Schreiber saß wahrscheinlich gerade mit seinen Schaumweintrinkern zusammen)

Ja, und dann gab es noch das Spiel gegen eine Mannschaft aus einem Dortmunder Vorort. Die Truppe war zuvor schon aufgefallen, da sie mit 25 m Abstand vom sonstigen Turniergeschehen in einer Art Wagenburg saß und dort – man glaubt es kaum – ihr eigenes mitgebrachtes Bier trank. Kommen nach Bayern und bringen Bier mit! Auf dem Platz ein dazu passendes Bild: Hockey ist für die wohl so eine Art Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Nicht nur die Spielweise war entsprechend, auch die verbalen Äußerungen waren so, dass sie hier nicht wiedergegeben werden können. Nachdem wir (und andere) das überstanden hatten – und damit kommen wir zurück auf die erwähnte Sprach-Kreativität – überkam uns eine Art „Hagen-Darm-Infekt”. Die Frage „Hagen wir noch etwas Bier?” machte schnell die Runde, da es sich fortan verbot, den Namen des Dortmunder Vororts in regulärem Zusammenhang zu erwähnen. Die positive Botschaft zum Schluss dieser Episode: Die Mannschaft dürfte kaum Gelegenheit haben, jemals wieder beim Wiesn-Turnier des ASV München anzutreten.

Kreativer Regenschutz: die Wildschweinrotte vom Düsseldorfer HC
Kreativer Regenschutz: die Wildschweinrotte vom Düsseldorfer HC

Samstag abend gab es die übliche Turnier-Party im ASV, die wohl Tim U. in den frühen Morgenstunden als letzter von uns verließ. OK, sonst wäre es Christian H. gewesen, aber der war ja nicht dabei. Am Sonntag gab es nur noch ein Spiel, das wir – körperlich und geistig etwas angeschlagen – gegen eine Mannschaft aus Zagreb verloren.

Etwas Wichtiges bleibt noch von diesem Turnier: Nachdem wir beim ASV in der Regel Schneider Weisse tranken, und zwar TAB 7, fassten wir den Entschluss, dass dies (1) unser künftiges Weissbier im Clubhaus sein sollte und (2) unser Begrüßungsspruch fortan „TAB – SIEBEN” sei. Beides haben wir bis heute (mit Ausnahmen) auch eingehalten.

Im HCH gleich umgesetzt: TAB 7 auf Vorrat
Im HCH gleich umgesetzt: TAB 7 auf Vorrat

Makellose Bilanz – HHV-Seniorenrunde in Kronberg, 31. August 2012

„Der Auftritt des Christian H.”, so oder ähnlich könnte es auch über diesem Bericht heißen. Christian hat es tatsächlich geschafft, bei der abendlichen HHV-Seniorenrunde beim MTV Kronberg in allen drei Spielen ein Tor zu schießen. Nun könnte man behaupten, als Stürmer sei das auch seine Aufgabe, er erfülle also nur seine Pflicht. Aber so weit wollen wir denn doch nicht gehen. Für dieses Mal kann Christian tatsächlich behaupten: „Ich war so gut wie Hennes.” – zumindest was die Torausbeute angeht.

Die abendliche Szenerie beim MTV Kronberg: Nicolai, Tiesi, Christian, Bernhard, Thomas, Peter, Knut (mit roter Jacke)
Die abendliche Szenerie beim MTV Kronberg: Nicolai, Tiesi, Christian, Bernhard, Thomas, Peter, Knut (mit roter Jacke) + 1/3 von Hennes

Aber nicht nur Christian, auch der Rest schlug sich wacker. Drei Spiele, drei Siege zeugen davon:

  • HCH vs. MTV Kronberg 2:1 (Christian, Hennes)
  • HCH vs. DHC Wiesbaden 3:1 (Christian, 2 x Hennes)
  • HCH vs. 1. Hanauer THC 2:1 (Christian, Peter)
Senioren des Hockey-Club Bad Homburg in Kronberg, August 2012
In Kronberg am Start: Matthias v. Tiesenhausen, Günther Metzner, Bernhard Colsman, Andreas Bohn, Nicolai Hammersen, Martin Sillich, Kay Urban (hinten von links); Knut Schaefer, Christian „The Goalgetter“ Harder, Hennes Jednat, Peter Weigand, Thomas Frech

Die Kronberger luden großzügig zu Grillwurst und Flensburger ein. Dafür unser herzlicher Dank an unsere Taunus-Nachbarn. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß wir natürlich die Letzten waren, die die Anlage verließen. Da war es schon lange dunkel – und die Gastgeber auch schon zuhause.

Feldturnier in Bad Homburg, 12. August 2012

Wie in den vergangenen Jahren luden wir am letzten Wochenende der hessischen Sommerferien zu einem eintägigen Kleinfeld-Turnier (eher „Midi-Feld”) nach Bad Homburg. Neben den üblichen Verdächtigen, die uns seit Jahren begleiten, wie dem Offenbacher RV und den German Wanderers, konnten wir diesmal die Pink Panther von Saar05, die Moho’s vom TFC Ludwigshafen und TEC Darmstadt begrüßen.

Teilnehmer Feldhockey-Turnier beim Hockey-Club Bad Homburg, August 2012
Freuten sich über beste äußere Bedingungen: Die Turnierteilnehmer 2012

Von den 14 geplanten Spielen wurden 13 tatsächlich ausgetragen. Lediglich das letzte Spiel zwischen HCH1 und HCH2 fiel der üblichen Ermattung zum Opfer. Einen Turniersieger gibt es bei uns üblicherweise nicht; insofern ersparen wir es uns, anhand der Ergebnisse zu ermitteln, wer es denn gewesen wäre.

Senioren des Hockey-Club Bad Homburg, August 2012
HCH mit großem Aufgebot: Sven Schreiber, Dagmar Friedrich-Tietz, Petra Schäkel, Hans-Jörg Troost, Kay Urban (verdeckt), Thomas Frech, Nicolai Hammersen, Tina Kühnemund, Manfred Wenzel, Matthias v. Tiesenhausen (verdeckt), Hinrich Krack, Sven Schaefer (verdeck), Matthias Marsch (hinten von links); Dirk Schaefer, Katrin Pichlmüller, Günther Metzner, Christian Harder, Knut Schaefer, Peter Weigand, Tim Ulrich (vorne von links); nicht auf dem Bild: Jens Schott

Von den insgesamt sechs Spielen des HCH wurden zwei gewonnen und vier verloren. Als Ausrichter hält man sich ja auch zurück. Dass wir es in diesen sechs Spielen gerade mal auf drei Tore brachten (2 x Christian H., Tiesi), schüttet aber doch das Kind mit dem Bade aus. Wir können das besser, siehe Darmstadt.

Wir immer bei unseren eigenen Turnieren gilt unser besonderer Dank all denen, die hinter dem Tresen (Elke, Ingrid, Dagmar, …), am Grill (Jürgen!) und an der Kasse (Manfred) dafür gesorgt haben, dass alles reibungslos läuft.